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Sonntag, 24. Juni 2007

PR für die Französische Filmwoche - das Media Office

Zum großen Erfolg der 7. Französischen Filmwoche haben nicht allein die guten Filme beigetragen. Presse und Publikum mussten zunächst auf die Filmwoche aufmerksam gemacht werden. Diese Öffentlichkeitsarbeit rund um die Filmwoche betreute auch in diesem Jahr das Media Office. Wir haben die Geschäftsführerin Edith Kleibel und ihren Geschäftspartner Gerd Schnura nach der Filmwoche getroffen.



Frau Kleibel, was genau ist das Media Office?

Edith Kleibel: Wir sind eine Presseagentur, die sich in erster Linie mit Filmpresse befasst, sowohl für Filmproduktionen als auch zum Kinostart. Wir betreuen aber auch Filme bei Festivals, wie zum Beispiel bei der Berlinale und wir arbeiten als Presseagentur für Filmfestivals wie das Flanders International Filmfestival in Gent (Belgien). Dadurch gibt es auch einen Bezug zu den BeNeLux-Ländern und Frankreich. Und seit drei Jahren betreuen wir die Französische Filmwoche.

Was sind ihre Aufgaben während der Filmwoche?

Edith Kleibel: Wir sind die Vermittler zwischen den Veranstaltern und der Presse, das heißt wir versuchen den Journalisten alle Informationen an die Hand zu geben, die sie brauchen, um über die Französische Filmwoche berichten zu können. Dazu gehört die Vermittlung von Interviewterminen, das Herausgeben von Pressemitteilungen, die auf die Filmwoche hinweisen, sowie Hinweise auf Bildmaterial und Ausschnitte für Fernsehsendungen. Also alles, was im weitesten Sinne mit Öffentlichkeitsarbeit zu tun hat. Wir sind sozusagen der Vermittler zwischen dem Bureau du Cinéma, der Französischen Botschaft und der deutschen Presse.

Gerd Schnura: Und natürlich planen und organisieren wir auch die Pressevorführungen! Dieses Jahr gab es zwei Kinovorführungen für die Presse. Da informieren wir die Journalisten über die Filme, schreiben einen Kurzinhalt, terminieren das Kino, laden sie zu der Vorführung ein und fangen hinterher die Stimmung ein, um die Organisatoren der Filmwoche informieren zu können, wie der Film angekommen ist.

Edith Kleibel: Da man nicht alle Filme für die Presse zeigen kann, wurden zwei ausgesucht: „L’Intouchable“ und „Les Ambitieux“.

Lady Chatterley hat bislang als einziger Film der Französischen Filmwoche einen deutschen Verleih gefunden. Inwiefern glauben sie, dazu beitragen zu können, das Interesse eines deutschen Verleihs an einem der gezeigten Filme wecken zu können?

Edith Kleibel: Wir haben insofern dazu beigetragen, als wir die Informationen über die Filmwoche und das Programm nicht nur an die Presse geschickt haben, sondern auch an Verleiher, Produzenten und Organisationen. Um die Rechteverkäufe kümmern sich allerdings die Weltvertriebe.
Und wenn ich mir die Filme der diesjährigen Filmwoche so angucke, dann ist nicht einer dabei, der keinen Weltvertrieb hat. Eventuell übernimmt bei „Ici Najac,...“ der Regisseur selbst den Vertrieb. Aber alle anderen haben einen ganz normalen Weltvertrieb, was bedeutet, dass die Filme den deutschen Verleihen und Fernsehsendern längst angeboten wurden.
Im speziellen Fall des Kinderfilms Azur et Asmar haben wir über die Aufmerksamkeit der Presse einen Kontakt zwischen dem Bureau de Cinema und einem deutschen Verleiher herstellen können.

Entwickeln sie nach drei Jahren der Organisation im Vorfeld eine Routine oder ist es jedes Jahr wieder anders?

Gerd Schnura: Da die Filme immer wieder neu sind...keine Routine! Die Arbeit ist stark abhängig von der Filmauswahl. Bei einem breit gefächerten Programm mit Kinder-, Dokumentar- und Spielfilmen ist das Interesse von Seiten der Presse immer größer. Sind es alles unbekannte Filme muss man viel mehr Überzeugungsarbeit leisten, dass heißt wir müssen viel mehr informieren, um die Menschen dafür zu interessieren.
In diesem Jahr war das Programm sehr gut aus ausgewählt und hat auch sofort Resonanz bei der Presse hervorgerufen als wir unsere ersten Pressemitteilungen herausgeschickt haben.

Edith Kleibel: Auch die Gäste waren sehr interessant. Das spielt natürlich auch eine große Rolle.

Gerd Schnura: Isild Le Besco (L’Intouchable) ist uns persönlich schon bekannt von zwei Filmfestspielen hier in Berlin, wo sie auch als Gast anwesend war. Somit ist sie natürlich auch einigen Presseleuten schon aus Interviews bekannt: „Ah, Isild kommt! Wunderbar. Wir machen ein Interview mit ihr.“ (lacht)
Insofern ist natürlich auch eine Affinität der Gäste zu der Stadt Berlin ganz wichtig. Man kennt sich schon.

Und an dieser Stelle profitieren sie dann auch von ihren Erfahrungen im französischsprachigen Raum, wie dem
Filmfestival in Gent.


Edith Kleibel: Ja, aber durchaus auch von unserer Arbeit bei den Filmfestspielen von Berlin.

Gerd Schnura: Da wir bereits für UNIFRANCE viele französische Filme betreut haben, die auf der Berlinale gelaufen sind, haben wir natürlich auch gute Kontakte im Vorfeld.

Wie stressig sind die Vorbereitungen zur 7. Französischen Filmwoche für sie?

Edith Kleibel: Also, eigentlich macht es uns ja Spaß, weil wir französische Filme mögen. Ich würde es nicht Stress nennen, aber natürlich ist es Arbeit und man hat schon viel zu tun. Aber es macht ja auch Spaß und man macht es auch gern. Wir arbeiten sehr gern mit dem Bureau du Cinéma zusammen.

Gewinnt die Französische Filmwoche von Jahr zu Jahr in Berlin an Bedeutung?

Edith Kleibel: Ja, ich finde schon. Es waren ja auch deutlich mehr Besucher als in den letzten Jahren und natürlich hat es auch etwas mit einer größeren Medienpräsenz zu tun. Zum Bespiel war in diesem Jahr der TIP Berlin richtiger Medienpartner, dass heißt die haben entsprechend groß im Vorfeld auf die Filmwoche hingewiesen, haben das Programm abgedruckt, haben Tagestipps gemacht und haben es sogar zum Anlass genommen überhaupt einen französischen Titel zu machen („French Connection – Die Franzosen entdecken Berlin - und die Berliner Frankreich“). Dadurch bekommt die Französische Filmwoche schon eine größere Aufmerksamkeit. Aber wie gesagt: das steht und fällt mit dem Angebot der Filme. Und es soll ja auch neugierig machen auf Filme aus Frankreich, die eben im normalen Kinoabspielbetrieb nicht zwingend vorkommen.

Welche Art von Filmen werden wir in den nächsten Jahren verstärkt im Programm der Französischen Filmwoche sehen können - eher unbekannte oder publikumswirksame?

Edith Kleibel: Das wird immer eine Mischung sein müssen, denke ich. Mit „Lady Chatterly“ war ja nun ein Film im Programm, der schon bei der Berlinale im Panorama lief. Und dadurch gibt es natürlich schon einen Aufmerksamkeitswert. Mit „Indigènes“ war ein Film im Programm, der eine politische Brisanz hat. Man wird schon immer versuchen müssen, eine Mischung zusammenzustellen aus Filmen, die in Frankreich schon einen gewissen Stellenwert haben und Filmen, die auch in Frankreich noch keinen Verleih haben, wie zum Beispiel „Les Ambitieux“ – was aber eher ungewöhnlich ist. In der Regel sind die Filme in Frankreich schon zu sehen gewesen, aber in Deutschland nicht. Im Fall von "Les Ambitieux" war der Film auch in Frankreich für ein großes Publikum noch nicht zu sehen.

Welche Filme haben ihnen persönlich gefallen?

Gerd Schnura: Also, mir hat fand „L’Intouchable“ sehr gut gefallen - ein sehr persönlicher Film. Auch wenn es kein Film für ein großes Publikum ist. Ich fand „Les Ambitieux“ ebenfalls ganz direkt, charmant und frech. Diese Filme tragen eine rein französische Handschrift, würde ich sagen. Das sind Filme, die in Deutschland kaum so entstehen können. Das liegt an der anderen Kinokultur.
Margaret Menegoz von UNIFRANCE sagte in einem Interview, der Erfolg der französischen Filme im Ausland beruht in erster Linie darauf, dass sie so verschieden sind. Das ist das Markenzeichen der französischen Filme. Und so können natürlich auch viele Autorenfilme in Frankreich immer noch entstehen. Filme, die ganz verschiedene Handschriften haben und deswegen attraktiv sind. Und man kann immer nur neugierig sein. Und wenn ein Film einmal keinen Verleih findet und nicht ins deutsche Kino kommt, dann haben die Besucher der Filmwoche hier in Berlin trotzdem die Möglichkeit diese Filme zu sehen.

Wie beurteilen sie rückblickend die 7. Französische Filmwoche? Was war besonders in diesem Jahr?

Edith Kleibel: Erstens finde ich es sehr bemerkenswert, dass es diesmal eine Open-Air-Vorführung gab, um die ganze Filmwoche auch mehr in das Bewusstsein der Berliner Kinogänger zu rücken. Das fand ich eine tolle Idee, weil es auch zum Programm des Open-Air-Kinos am Kulturforum passt. Das sollte man beibehalten.
Organisatorisch hat es in diesem Jahr hervorragend geklappt. Alle Filme waren rechtzeitig da und es war möglich Pressevorführungen zu machen, was manchmal ja nicht so einfach ist, weil man die Kopien nicht immer rechtzeitig in der Stadt hat.
Ich denke, das ist eine Arbeit, die sich von Jahr zu Jahr entwickelt. Es wird immer mehr Interesse für die Filmwoche geben, denn so eine Veranstaltung ist immer etwas Besonderes. Da kann ich etwas aus dem Nachbarland sehen, was ich sonst im Kino nicht sehen kann.

Gerd Schnura: Ja, da hab ich auf alle Fälle einen Sehvorsprung gegenüber allen anderen Kinogängern.
Interview: Marc

Donnerstag, 21. Juni 2007

Gespräch mit Christophe Otzenberger und Yann Trégouët

Dienstag, 19.06.07. Heute steht um 16.00 Uhr ein Gespräch mit Christophe Otzenberger, dem Regisseur von „Itinéraires“ auf dem Programm. Wir warten und vertreiben uns die Zeit mit den Unterschieden deutscher und französischer Filmförderung. Es ist warm und der Raum sehr klein und stickig. Dann endlich kommt Christophe Otzenberger in Begleitung von Yann Trégouët, dem Hauptdarsteller des Films. Die beiden haben sich verspätet, da sie im „Kulturforum“ bei der flämischen Malerei die Zeit vergessen haben. Behaupten sie jedenfalls. Beide in Jeans, T-Shirt und Turnschuhen bzw. an den Hacken herunter getretenen Mokassins. Kurz gesagt: locker. Um es schon mal vorweg zu nehmen: so ist auch das Gespräch.
Wir fragen Christophe Otzenberger nach der Arbeit. Wie er zu den Ideen für seine Filme kommt und wie lange er für das Drehbuch braucht. „Die Dinge müssen reifen“, antwortet Otzenberger. Und dass er langsam denkt, aber schnell schreibt. Er mag schreiben, da er sich für einen sehr guten Dialogschreiber hält. Die Idee für „Itinéraires“ entsprang mehreren Wünschen – unter anderem dem Wunsch, etwas aus seiner eigenen Geschichte, seiner Kindheit, zu erzählen. Er verrät uns, dass er schon als Kind eine Leidenschaft für LKWs hatte und sich oft vorgestellt hat, wie das wäre, wenn da ein Toter drin liegen würde. Außerdem verrät er uns, dass die Radio–Serie „Die Truckerfahrer sind nett“ als Vorlage für den Film diente und er den Gedanken schrecklich findet, auf der Flucht zu sein. Wir fragen ihn nach dem Ende des Films – und ob da andere Enden möglich gewesen wären. Otzenberger steht auf, geht ans offene Fenster und raucht. „Frankreich ist kein Land für die Glücklosen“, entgegnet er, während er einen tiefen Zug nimmt. Und dass sich seine pessimistische Sichtweise auf die Welt im Film widerspiegelt. Von Geschichten, die nur schön anzusehen sind und ein „Happy End“ haben, hält er nicht viel. Das glauben wir ihm aufs Wort. Er setzt sich wieder hin.
Wir wollen wissen, wie er an seine Filme herangeht. „Du musst viel arbeiten und darfst nicht am Set zweifeln“, erklärt er uns, „dann hast du Spaß am Set.“ Er berichtet weiter, dass er seine Filme vor Beginn des Drehs immer sehr gründlich überdenkt und vorbereitet. Daraufhin wollen wir wissen, wie viel improvisatorischen Freiraum er seinen Schauspielern lässt und bekommen zur Antwort, dass er prinzipiell nur mit guten Leuten zusammen arbeitet und seinen Schauspielern genug Freiraum lässt. Und dass ein guter Schauspieler von sich aus weiß, wie er die Szene zu spielen hat. Dann lehnt er sich vor: „Ein Regisseur ist ohne sein Team nichts wert.“ Spätestens jetzt ist allen klar: der Mann ist sympathisch. Dann fragt er uns, ob wir nicht bei einem Bier weiter machen wollen. Wir müssen leider verneinen, da unser Programm straff organisiert ist.
Nun wollen wir wissen, wie er mit Meinungsverschiedenheiten am Set umgeht. Otzenberger lehnt sich wieder zurück: „Ab in den Flur und austragen.“ Als er uns weiter erzählt, dass er als Regisseur seine Ruhe sowieso nie verliert, springt Yann Trégouët, der bis dahin eher ein wenig gelangweilt wirkte, vom Stuhl auf, reißt die Tür auf und lacht schallend in den Flur hinaus. Noch so ein Sympathikus. Das Eis ist nun endgültig gebrochen.
Otzenberger steht auf, um am Fenster erneut eine zu rauchen, während sich Trégouët wieder hinsetzt: „Der Schauspieler spielt; der Regisseur darf nicht mit ihm spielen.“ Und dann spielen uns die beiden eine Szene vor, um uns klar zu machen, wie viel Freiheit der Schauspieler am Set braucht. Wir sind hingerissen.
Zum Abschluss wollen wir noch wissen, wie die beiden sich kennen gelernt haben und erfahren, dass Otzenberger Trégouët damals in dem Film „Le petit voleur“ von Eric Zonca gesehen hat und seitdem begeistert von dessen Talent ist. Die Zeit ist leider um. Wir verabschieden und bedanken uns für dieses lockere, interessante und lustige Gespräch.

Mittwoch, 20. Juni 2007

Cherchant l’identité: Catherine Corsini (Gespräch am 20.06.2007 )

Kurze Filmographie:
Les Ambitieux (2007)
Mariées mais pas trop (2003)
La répétition (2001)
La nouvelle Ève (1999)

Ein erschöpfter und herausfordernder Blick, die Haare leicht zerzaust, so erschien die französische Regisseurin und Drehbuchautorin Catherine Corsini im Seminar zum Gespräch.
Am Ende der Begegnung wissen wir, dass ihr Leben eine ständige Suche nach sich selbst ist, was sicher auch für den Rest der Menschheit gilt. Der Unterschied liegt jedoch darin, dass sie aus ihrer Suche nach Identität - la recherche de l'identité - Filme fürs Publikum macht.

Mit 18 Jahren zieht sie nach Paris, fest entschlossen, Schauspielerin zu werden. Die Schauspielerei bleibt jedoch nur eine kurze Episode in Ihrem Leben, die sie heute nicht mehr zu vermissen scheint. Stattdessen schlug Catherine Corsini einen anderen Weg ein, den der Filmregie. Ihre Suche nach Identität übertrug sie auf die Figuren, die in Corsinis Filmen Gestalt annehmen: "J’aimerais faire rire le public tout en racontant une histoire profonde”. (Ich möchte das Publikum zum Lachen bringen und ihnen zugleich Geschichten mit Tiefgang erzählen.) Ihre Filmplots sind menschlich und vielfältig oder besser vielschichtig: Liebes- und Lebensbeziehungen, Selbstvergewisserungen, tiefgreifende Wandlungen... Das Publikum sollte sich dabei jedoch nicht bequem in den eigenen Sesseln zurücklehnen, sondern mitdenken und sich mitreißen lassen.
Das Hauptmotiv in Corsinis Filmen – die Identitätssuche – charakterisiert aber auch das zeitgenössische Kino ganz allgemein. Es hat manchmal den Anschein, als würde das Kino bei einem Kampf zweier Welten auseinandergerissen – dem Konflikt zwischen Kunst und Kommerz. Es scheint immer schwieriger zu werden, das Publikum mit seriösen Themen anzuziehen: „...die Generation vor uns, die Generation der Nouvelle Vague, hatte bestimmte Vorstellungen, die beim Publikum Anklang fanden...“ Heute ist dies nur noch schwer möglich: „das Publikum ist sehr kommerziell geworden“. Das Kino steht ganz im Zeichen des Produzenten (siehe aber „Uncut: Benoît Jacquot“)
Man kann das Filmmilieu von Catherine Corsini und anderen ihr Gleichgesinnten unterschiedlich bezeichnen: „die neue Nouvelle Vague“ oder „Frauenkino“. In jedem Fall steht jedoch fest, dass es ein Kino ist, das gesehen werden möchte.

Donnerstag, 14. Juni 2007

Uncut: Benoît Jacquot

"Ich habe großes Glück, ein französischer Cinéast zu sein, denn in Frankreich herrscht ein Klima, in dem das Kino keine Angst vor dem Publikum hat. Ich hoffe, das wird andauern. Es mag daher kommen, dass Franzosen meinen, Kino sei eine französische Erfindung. Darüber lässt sich trefflich streiten, denn in den USA hält man Edison für den Erfinder des Kinos.

Wie dem auch sei, weil die Franzosen die Gebrüder Lumière für die Erfinder halten, ist das Kino in Frankreich geschützt, heilig gesprochen und wird vergöttert. Es ist ein nationales Kulturerbe wie der Eiffelturm oder der Triumphbogen. Kino ist sowohl ein künstlerisches Territorium als auch eine außergewöhnlich geschützte Industrie. Kino ist in Frankreich wie ein wildes Tier, wie ein Tiger, um den sich alle besonders kümmern."